Vorstellung der Kampagne

Im September 2015 haben die UN die Agenda 2030 verabschiedet. Ergebnis waren 17 weltweit bindende Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Besonderheit dieser 17 Ziele besteht in der Verbindung von wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit und in der Betonung von Partnerschaften. Die SDGs betreffen alle Länder und Ebenen – „Jedes Land ist ein Entwicklungsland“. In den Städten entscheidet sich, ob und wie die weltweit steigenden klimatischen Veränderungen und sozialen Verwerfungen gelöst werden können. Aus diesem Grund kommt den Städten bei der Umsetzung der globalen Agenda 2030 eine zentrale Rolle zu.

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist eine offene, soziale, lebens- und liebenswerte Stadt. Sie ist Heimat von Menschen unterschiedlichster Herkunft, die sich vielfältig engagieren. Gleichzeitig stehen wir vor der großen Herausforderung, diese Ressourcen auch zukünftig zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die SDGs betreffen alle Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger. Besonders die Themen Mobilität, Klima, Umwelt, Energie, Wohnen, Bildung, Kultur, Menschenrechte und Soziales sind für die Stadtgesellschaft in Stuttgart wichtig.

Stuttgart will mit seinen vielfältigen Akteuren und als starker Wirtschafts- und Innovationsstandort mit Verbindungen weltweit, lokal und global seinen Beitrag zur Umsetzung der SDGs leisten. Für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung braucht es zusätzliche Anstrengungen und starke Partnerschaften von Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft – lokal und global. Daher haben wir mit Kooperationspartnern das Bündnis „mEin Stuttgart mEine Welt“ geschlossen. Unser Ziel ist es, mit vielfältigen Aktivitäten über die Agenda 2030 zu informieren, neue Projekte zu entwickeln und für die Umsetzung der SDGs zu mobilisieren.

Wir laden Sie dazu ein, gemeinsam ein gerechtes, vielfältiges und nachhaltig-faires Stuttgart zu gestalten, damit die SDGs kein Papiertiger bleiben.

Die Träger der Kampagne